Die Evangelische Fachhochschule RWL

kommunikative Studienatmosphäre, umfangreiches Studienangebot, berufliche Perspektiven

Willkommen an der Evangelischen Fachhochschule RWL in Bochum

BILD:Prof. Dr. Gerhard K. SchäferJedes Jahr nehmen ca. 450 Studierende ihr Studium bei uns auf. Zurzeit absolvieren 2200 Studierende ihr Studium an der Ev. Fachhochschule R-W-L. Die kommunikative Studienatmosphäre und das umfangreiche Studienangebot mit vielen unterschiedlichen beruflichen Perspektiven locken viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger an die größte evangelische Hochschule Deutschlands. Sie liegt im Herzen des Ruhrgebiets: in der Hochschulstadt Bochum mit ihrer günstigen Verkehrsanbindung. Warum es reizvoll ist, hier zu studieren, sich weiterzubilden oder in gemeinsamen Projekten zu arbeiten, dazu finden Sie auf den folgenden Seiten viele Informationen und Anregungen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer
Rektor

Evangelische Fachhochschule lädt zum Tag der offenen Tür ein

Miniseminare vermitteln einen Einblick in die Lehre
Am Freitag, den 14. November, veranstaltet die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum von 10 bis 13 Uhr einen Tag der offenen Tür unter dem Motto „Start smart – go social“. Die Hochschule präsentiert sich an diesem Tag mit einer Vielzahl von Angeboten. So können die Besucherinnen und Besucher an Miniseminaren teilnehmen und sich über die sozialkundlichen Bachelor-Studiengänge informieren. Sie haben Gelegenheit, Professorinnen und Professoren, Studierende und Mitarbeitende kennenzulernen und interessante Einblicke in den Studienalltag zu gewinnen. Daneben informiert die Studienberatung über ihre Angebote. Die Besucher werden darüber hinaus auch zu Fragen der Studienfinanzierung, des Studierens mit Behinderung, des Auslandsstudiums oder - praktikums beraten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Programmflyer zum Download

Anmeldung zum Tag der offenen Tür

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Das Wort Gottes und die Sprache der Naturwissenschaft

Am Mittwoch, den 26. November, wird Herr Professor Dr. Ernstpeter Maurer von der TU Dortmund  einen Vortrag über das Verhältnis von Theologie und Naturwissenschaft halten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Beginn: 12.15 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 303.

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FREE HIM! ROCK HIM! SEE HIM! im Bochumer Kunstmuseum

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Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) beteiligt sich an Shakespeare-Wochen Bochum

Das `Shakespeare-Universum’ ist überreich an Themen, die erstaunlich aktuell bzw. überzeitlich und für die Soziale Arbeit interessant sind. Das setzt Freiräume und Expe-rimentierfreude frei. Studierende der EFH RWL haben Shakespeare auf ihre Themen und Inhalte hin befragt und sich von ihm inspirieren lassen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind vom 24. Oktober - 26. November 2014 im Proberaum des Bochumer Kunstmuseums, Kortumstraße 147, in Bochum zu sehen.
Neben einem Shakespeare-Kiosk und einer Shakespeare-Torte werden Installationen, Fotografien und Videoarbeiten zu sehen sein. So haben beispielsweise zwei Studentinnen Hamlet und Gertrud hinsichtlich ihrer Beziehungsdramatik kommunikationspsychologisch untersucht. Entstanden ist eine Rauminstallation, die Shakespeare und die Soziale Arbeit ideenreich in einen Dialog bringt. Andere haben sich mit dem Frauenbild anhand der Figur der Ophelia beschäftigt, sich den Sonetten genähert oder sich mit einzelnen Shakespearezitaten auseinandergesetzt.
Viel Lärm um Nichts. Leitung: Prof. Dr. Helene Skladny (EFH), Gilbert Geister und Matthias Schamp. Die Veranstaltung findet im Proberaum Kunst (Kunstmuseum) statt.
Programm der EFH-Veranstaltungen zu den Shakespeare-Wochen

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Der „Shakespeare-Kiosk“ ist ein Exponat der Ausstellung. Eine Studierende der EFH kreierte ihn. Prof. Dr. Bernd Beuscher, Aktionskünstler Matthias Schamp, Prof. Dr. Helene Skladny und die Studierenden Hanna Turowski und Leonie Henke sehen sich die einzelnen Ausstellungsstücke interessiert an.

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Blaues Eis für lau!

Projekt blue code sorgt bei Studierenden für Begeisterung
„Das ist eine super Idee“, meint eine Studierende als der Eiswagen am 6. Oktober in der Seminarpause klingelnd um die Ecke biegt. Im Rahmen der Aktion „code blue“, einem gemeinsamen Projekt des Bochumer Handels und des Hochschulverbunds UniverCity, gab es für jede/n Studierenden kostenlos blaues Eis in den Sorten Vanille, Zitrone, Kokos und Stracciatella. Bei den Studierenden kam die erfrischende Aktion in der Seminarpause auf jeden Fall gut an.
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Foto: Björn Taubitz

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Green Team der EFH zieht positive Bilanz

Das Green Team der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe kann eine positive Bilanz seiner Aktivitäten verzeichnen: „Nach dem Aufruf im Sommersemester 2014, die Zigaretten-kippen nicht achtlos wegzuwerfen, ist die Menge der Zigarettenreste deutlich zurückgegangen“, berichtet green-team-Mitglied Sandra Hill. Eine neue Aktion hat das Team nun mit einem Hinweis auf allen Druckern und Kopieren im Lehrendenbereich angestoßen: Dort heißt es: “ Jede Seite, die Sie nicht drucken, spart 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz. P Think before you print“. Auch in der Hausdruckerei soll ein entsprechender Hinweis Bewusstsein schaffen. Dem green-team der EFH gehören Sandra Hill, Prof. Dr. Ursula Henke, Kanzlerin Heike Schmidtchen und Dr. Lena Hilkermeier bzw. stellvertretend Herr Ass. jur. Tobias Zimmermann an. Ein studentisches Mitglied wird noch gesucht.

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Go out – Infoveranstaltung zu Auslandssemestern und –praktika am 28. Oktober

Die Arbeitsgruppe Internationalität und das International Office laden alle Studierenden herzlich zur Informationsveranstaltung „Go out“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. Oktober 2014, von 14-16 Uhr statt.

Das Programm zum Download

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Ferne Heimat. Senioren aus Schlesien im Ruhrgebiet

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Eröffneten gemeinsam die Ausstellung „Ferne Heimat“ im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover (v.l.n.r.): Museumsleiter Dietmar Osses; Doris Brandt, Projektleiterin, Offene Altenarbeit der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum; Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL); Eric Neumann, Studierender der EFH RWL; Dr. Helene Ignatzi, Projektleiterin EFH RWL und Verena Hamacher, Studierende der EFH RWL

Foto: Jürgen A. Appelhans
Interessierte Besucherinnen in der Ausstellung „Ferne Heimat“.

Foto: Jürgen A. Appelhans

 

Ausstellung der Ev. Fachhochschule im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kamen viele Menschen aus Schlesien als Flüchtlinge, Vertriebene oder später als Aussiedler ins Ruhrgebiet. Heute blicken sie auf ein langes Leben fern ihrer Heimat zurück. Studierende der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) in Bochum haben gemeinsam mit einigen von ihnen die Lebenswege zwischen Schlesien und dem Ruhrgebiet erforscht. Die Ergebnisse der Arbeit sind jetzt in einer Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ausgestellt. Die Schau mit dem Titel „Ferne Heimat – Senioren aus Schlesien im Ruhrgebiet“ wurde am Sonntag (5.10.) im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet und ist dort noch bis zum 2. November zu sehen.
Die Ausstellung stellt zehn Seniorinnen und Senioren aus Schlesien vor, die heute im Ruhrgebiet leben. Mit Erinnerungsstücken aus der Vergangenheit, lebensgeschichtlichen Interviews und eindrucksvollen Porträtfotografien des Herner Fotografens Dariusz Kantor schlägt die Ausstellung eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Für ihr Praxis-Forschungsprojekt haben angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Bochumer Fachhochschule mit der Offenen Altenarbeit der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e.V. zusammengearbeitet. In biografischen Gesprächen standen Fragen nach Identität und Heimat zwischen Schlesien und dem Ruhrgebiet im Mittelpunkt: Was bedeutet es, wenn ihre Heimat „fern“ - im geografischen wie historischen Sinn - im heutigen Polen liegt? Welche Kindheits- und Jugenderfahrungen haben sie dort gemacht, die identitätsstiftend waren? Wie lassen sich diese heute und hier in die Erlebniswelt der Senioren holen, wenn eine Reise zurück in die Heimat nicht mehr möglich ist? Was bedeutet dies womöglich in Zukunft für die Soziale Arbeit, insbesondere für die Betreuung und Pflege dieser Menschen?
Bei der Eröffnung der Schau würdigten die Beteiligten die Kooperation zwischen Hoch-schule, Diakonie und Museum als innovativen Ansatz, der auch Anstoß für künftige Projekte geben könnte.
Ferne Heimat – Senioren aus Schlesien im Ruhrgebiet
5.10.-2.11.2014
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Geöffnet Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
www.lwl-industriemuseum.de

Flyer zum Text "Ausstellung FERNE HEIMAT"

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„Kirche, die nah bei den Menschen sein will, braucht Networker“

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Die Teilnehmenden diskutierten in Workshops über Perspektiven des Berufsbildes.

Fachtag „Gemeindepädagogik to go“ an der Evangelischen Fachhochschule fragt nach Perspektiven des Berufsbildes
Kirche soll bei den Menschen sein. Wie kann das gelingen angesichts steigender Kirchenaustritts-zahlen und vielfältiger Veränderungen? 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich beim Fachtag „Gemeindepädagogik to go“ an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) aktiv an Workshops und diskutierten über Perspektiven im Arbeitsfeld Gemeindepädagogik und Diakonie.
„Kirche, die nah bei den Menschen sein will, braucht Networker und Schnittstellenmanager“, unterstrich Rektor Prof. Dr. Gerhard. K. Schäfer in seiner Begrüßung. Er skizzierte die Entwicklung der Berufsbilder des Diakons/ der Diakonin und des Gemeindepädagogen/der Gemeindepädagogin seit der Zeit Johann Hinrich Wicherns. Dessen Konzept sei bedarfsorientiert und sozialpädagogisch hochanspruchsvoll gewesen: Im Mittelpunkt stehe die Achtsamkeit für die Menschen am Rand der Gesellschaft. Bezogen auf das heutige Berufsbild der Gemeindepädagogen/-innen und Diakone/-innen sprach sich Schäfer für ein gleichberechtigtes Miteinander der verschiedenen kirchlichen Berufsgruppen aus. Die EFH RWL bildet Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen im Bachelor-Studiengang aus. Zusätzlich bietet sie auch die Doppelqualifikation an: nach einem BA in Gemeindepädagogik und Diakonie haben die Absolventen die Möglichkeit, in zwei Semestern den BA-Abschluss in Sozialer Arbeit zu erlangen. Dies garantiere den Studierenden eine hohe Flexibilität, betonte der Rektor.

Kompetenzorientierung steht im Fokus
„Für die ad hoc Kommission der EKD steht in den perspektivischen Überlegungen zum gemeinde-pädagogisch-diakonischen Arbeitsfeld die Kompetenzorientierung im Fokus“, berichtete Kom-missionsmitglied Prof. Dr. Thomas Zippert, Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld. Wegweisend sei in diesem Zusammenhang der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR). Die Kommunikation des Evangeliums solle sich aus dem Dreiklang des Bildens (Bildungsprozesse initiieren), des Unterstützens (Diversität wahrnehmen, Sozialrecht anwenden) und des Verkündigens (missionarische Wirkung vor allem in gemeindepädagogischen Feldern) zusammensetzen, sagte er. In diesem Zusammenhang sei die Doppelqualifikation als Ausbildungsstandard notwendig. Hinzukommen sollten persönliche Komponenten wie die Sozialkompetenz und die individuelle Haltung, so Zippert weiter. Derzeit gebe es in Deutschland 56 Ausbildungs- und Studiengänge der Gemeindepädagogik und Diakonie. Ca. 1200 Absolventinnen und Absolventen würden pro Jahr ausgebildet, 71 % davon erwerben einen BA-Abschluss. Prof. Zippert plädierte für eine intensive Personalentwicklung, die Berufsbezeichnung „Diakon/in“ und „Gemeindepädagoge/in sowie für eine Interprofessionalität als besonderes Merkmal dieser Berufsgruppe.

Blick über den konfessionellen Tellerrand

Dr. Dorothea Steinebach, verantwortlich für den Einsatz der Gemeindereferentinnen und -referenten im Erzbistum Paderborn, vermittelte Einblicke in die Auswirkungen einer Strukturreform im Jahr 2010 im vergleichbaren Arbeitsfeld: in einem Einzugsgebiet von 1.581.343 Gläubigen wurden aus 218 Pastoralverbünden 87 pastorale Räume entwickelt. Sie berichtete, dass diese Strukturreform eine Herausforderung sei. „Jetzt geht es darum, sich auf Aufgabenschwerpunkte zu konzentrieren, Zuständigkeiten klar zu delegieren und die Zusammenarbeit des Teams vor Ort zu stärken. Entschei-dend ist das neue Verständnis von Führung, von Engagierten, die da aktiv werden, wo ihre Charismen liegen“, so die Expertin. Dies sei eine Anfrage an die Personalentwicklung ergänzte Personalreferent Wolfgang Möser. In enger Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen würden Absolvierende von Mentoren in einer Berufseinführungsphase begleitet. Darüber hinaus seien Mitarbeitergespräche und eine Fortbildungsberatung wichtig.

Eigenständige Qualifikationen und Profile entwickeln

Landeskirchenrat Prof. Dr. Dieter Beese wies in seinen Ausführungen für die Evangelische Kirche von Westfalen auf die Notwendigkeit hin, Fragen der Personalentwicklung aus dem Gesamtzusammen-hang des kirchlichen Lebens heraus zu verstehen. Über lange Zeit war die Sorge der Kirchen-gemeinden handlungsleitend, perspektivisch womöglich zu wenig Pfarrer zu haben. Dies führte dazu, dass weit über Bedarf Theologinnen und Theologen in den Pfarrdienst übernommen wurden mit den entsprechenden Folgen. Für die VSBMO-Berufe (Berufe in Verkündigung, Seelsorge und Beratung), deren Inhaberinnen und Inhaber nicht ordiniert sind, wird der in zehn Jahren zu erwartende schwerwiegende Pfarrer_innenmangel langfristig die Möglichkeit bieten, eigenständige Qualifikationen und Profile zu entwickeln, die in eine interdisziplinäre Dienstgemeinschaft kirchlicher Ämter und Berufe eingebracht werden kann. Dies setzt allerdings einen langfristigen, strategisch angelegten Vorbereitungsprozess voraus. Anstellungs- und Trägerverhältnisse könnten die KiTa-Zusammenschlüsse auf Kirchenkreisebene als Modelle nutzen. Personalplanung und Gemeindenähe sind dort in sachgemäßer Weise verbunden und ermöglichen es dem gesamten Arbeitsbereich, auch unter verschärften äußeren Bedingungen, den Dienst kirchlicher Elementarbildung zu realisieren. Die Kirche und ihre Mitarbeitenden werden sich auf große Gestaltungsräume einzustellen haben, in denen Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Amtsträger der Kirche gemeinsam in multiprofessionellen Teams auf unterschiedlichen Qualifikationslevels (Universitätsstudium, Fachhochschule, Fachschule) agieren. Für die Kirchenkreise und Kirchengemeinden ergeben sich Spielräume für Schwerpunkt-setzungen in dem Maße, wie sie tragfähige und differenzierte Konzeptionen entwickeln und mit Ressourcen ausstatten.

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Delegation aus Java zu Gast an EFH

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Eine siebenköpfige Delegation der Satya Wacana Christian University aus Java, Indonesien, war jetzt zu Gast an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Im Gespräch mit dem Rektor und Karen Bossow vom International Office interessierten die beiden Vizerektoren und fünf Kuratoriumsmitglieder vor allem Fragen des Managements, des strukturellen Verhältnisses von Kuratorium und Hochschulleitung sowie die Bedeutung und Wirkung der christlichen Identität an einer Hochschule. Die Satya Wacana Christian University wird von 18 protestantischen Kirchen in Indonesien getragen.

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Achtzehn Studienpioniere starten an der EFH RWL
Profiliertes Unterstützungsangebot mit Schreibwerkstätten und Seminaren
zur „Work-Life-Balance“

Zum Wintersemester 2014/15 nehmen achtzehn Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Nichtakademikerfamilien innerhalb der Initiative „Studienpioniere – Chancengleich und inklusiv“ ihr Studium an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) auf. Sie haben erfolgreich ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen und erhalten nun ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich. Das Stipendium wird einerseits durch die Stiftung Mercator und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und andererseits durch das Deutschlandstipendium des Bundes zur Verfügung gestellt. An der EFH RWL stehen den Studienpionieren Angebote zur Verfügung, die sie in ihrem Studium besonders unterstützen, wie z.B. Sprechstunden und Kurse in der „Schreibwerkstatt“ oder Seminare zur „Work-Life-Balance“.
Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten beeindrucken mit besonderen Biografien. Viele haben trotz ihrer nichtakademischen Umwelt, trotz großer Hürden im bisherigen persönlichen Werdegang erstaunliche Leistungen und besonderes soziales Engagement gezeigt. Sie zeichnen sich durch große Zielstrebigkeit, Widerstandskraft und Begeisterungsfähigkeit aus. Deshalb sollen sie auch zu Botschafterinnen und Botschaftern für junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien werden und z.B. in Kooperation mit der Initiative „arbeiterkind.de“ neue „Studienpioniere“ dazu ermutigen, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.
Das Konzept zielt darauf ab, junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien mit und ohne Migrationshintergrund für ein Hochschulstudium zu gewinnen. Als Hochschule für das Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen trägt die EFH dazu bei, Bildungsperspektiven für benachteiligte gesellschaftliche Gruppen zu eröffnen. Die Initiative „Studienpioniere“ der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ermöglicht gerade dieser Zielgruppe den Hochschulzugang und eine intensive Begleitung.


Die Studienpioniere der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum trafen sich im Rahmen der Einführungswoche zu einer Informationsveranstaltung. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis, Ansprechpartnerin für die Stipendiaten (9.v.l.), informierte die Studierenden gemeinsam mit der Projektmitarbeitenden Vanessa Keller (6.v.l).

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Engagierte Studierende als UniverCity-BOtschafter gesucht

Nach dem erfolgreichen Auftakt der UniverCity-WG im vergangenen Jahr haben erneut drei Studierende der Bochumer Hochschulen die Chance, Botschafter der Hochschulstadt zu werden. Im Gegenzug erwartet die drei Gewinner ein halbes Jahr mietfreies Wohnen in der BOtschafter-WG. Gesucht werden dieses Mal Studierende, die sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren, und damit Botschafter für ein bestimmtes Thema sind. Dabei gibt es keine Einschränkungen, für welchen Bereich sie sich einsetzen: Soziales oder kulturelles Engagement ist ebenso gesucht wie der Einsatz in anderen Bereichen. „Wichtig ist vor allem, dass die UniverCity-BOtschafter Spaß daran haben, über ihr Engagement zu berichten und ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen“, so Johanna Hüttner, Leiterin des Projektbüros. Dies sollen die Botschafter in erster Linie durch die sozialen Medien tun.
Ihren Einsatz können die Kandidaten bereits bei der Bewerbung unter Beweis stellen. Denn dafür müssen die Studierenden ein Foto von sich in ihrer Heimatstadt machen, auf dem sie ein großes Banner mit dem vervollständigten Satz „Bochum ist Kult, weil…“ halten. Je größer das Banner ist und je kreativer der Satz vervollständigt wird, desto besser. Pluspunkte erhalten die Bewerber, die es außerdem schaffen, mit ihrer Fotoaktion in die lokalen Medien zu kommen.

Interessierte Studierende können sich noch bis Ende Oktober bewerben.

Mehr Informationen zum Bewerbungsverfahren und Projekt unter www.univercity-bochum.de.

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Infoveranstaltung zu den Masterstudiengängen

Zu einer Informationsveranstaltung über die Master-Studiengänge `Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung´, und `Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen´ lädt die Ev. Fachhochschule RWL am Dienstag, den 30. September 2014, um 17.00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet in der Aula statt.
In dem viersemestrigen Master-Studiengang Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung werden den Studierenden Fähigkeiten für verantwortliche Positionen in sozialen, gesundheitsbezogenen und bildungsrelevanten Berufen vermittelt. Sie lernen Gesundheits- und Bildungsarbeit konzeptionell zu entwickeln und praktisch zu gestalten.
Der Masterstudiengang Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisa-tionen (vier Semester) richtet sich an (angehende) Fachkräfte insbesondere in sozial-wirtschaftlichen Organisationen, die Leitungsverantwortung haben oder diese anstreben.

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Evangelische Fachhochschule lädt zum Tag der offenen Tür ein
Miniseminare vermitteln einen Einblick in die Lehre

Am Freitag, den 14. November, veranstaltet die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum von 10 bis 13 Uhr einen Tag der offenen Tür unter dem Motto „Start smart – go social“. Die Hochschule präsentiert sich an diesem Tag mit einer Vielzahl von Angeboten. So können die Besucherinnen und Besucher an Miniseminaren teilnehmen und sich über die sozialkundlichen Bachelor-Studiengänge informieren. Sie haben Gelegenheit, Professorinnen und Professoren, Studierende und Mitarbeitende kennenzulernen und interessante Einblicke in den Studienalltag zu gewinnen. Daneben informiert die Studienberatung über ihre Angebote. Die Besucher werden darüber hinaus auch zu Fragen der Studienfinanzierung, des Studierens mit Behinderung, des Auslandsstudiums oder - praktikums beraten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Das Shakespeare-Event

Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft, das Englische Seminar der Ruhr-Universität Bochum und die Stadt Bochum koordinieren aus Anlass des 450. Geburtstags von William Shakespeare ein vierwöchiges Festival, an dem sich mehr als 30 Institutionen, Künstler und Kulturträger beteiligen. In der Zeit vom 18. Oktober  bis zum 16. November 2014 finden an verschiedenen Orten in Bochum Theateraufführungen, Konzerte, Performances, Lesungen, Wettbewerbspräsentationen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Tagungen, Workshops und andere Veranstaltungen statt, die sich alle mit dem Leben und Werk des britischen Dramatikers und Dichters beschäftigen.
Die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe zählt neben vielen anderen zu den beteiligten Akteuren. Hier finden Sie den Link zu einem Interview mit Prof. Dr. Helene Skladny zu dem Projekt der Ev. Fachhochschule RWL:
http://shakespearewochenbochum.org/2014/07/31/experimentierfreude-und-neugier-ein-kurzes-interview-mit-prof-dr-phil-helene-skladny-von-der-evangelischen-fachhochschule-rheinland-westfalen-lippe-efh/

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Zwölf Stunden hoch konzentrierte Diskussionen

Zweites DGSA-Promotionskolloquium an der EFH RWL, Bochum

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Am 18. Juni (12 bis nach 18 Uhr) und 19. Juni (9-14 Uhr) diskutierten 24 Promovierende und Promotionsinteressierte Asolvent_innen der Sozialen Arbeit und verwandter Studienrichtungen verschiedener Hochschulen zusammen mit sieben Professor_innen zunächst im Rahmen eines hervorragend besuchten hochschulöffentlichen Vortrags und weiter im ‚intimen‘ Rahmen des Kolloquiums das Konzept der Lebensweltorientierung mit Prof. Dr. Dres. h.c. Hans Thiersch (Universität Tübingen). Anschließend standen vier empirisch ausgerichtete, laufende Promotionsprojekte auf dem Programm. Eingebettet war deren je ca. einstündige Vorstellung und Erörterung in eine Podiumsdiskussion zur Geschichte, dem Stand und der Zukunft des Promovierens in der Sozialen Arbeit sowie ein gemeinsames Abendessen mit Gelegenheit zum informellen Austausch. Den Schlusspunkt bildeten eine offene Fragerunde sowie die Präsentation und Diskussion der jüngst abgeschlossenen, historisch und literasturbasiert angelegten Dissertation von Dr. Katharina Motzke über „Soziale Arbeit als Profession. Zur Karriere ‚sozialer Hilfstätigkeit‘ aus professionssoziologischer Perspektive“ (Verlag Barbara Budrich 2014). Schließlich nutzten Promovierende und Promotionsinteressierte der EFH RWL die Gelegenheit, für ihr aus dem letztjährigen Kolloquium entstandenes monatliches Treffen an der Hochschule zu werben (Kontakt: susanne.wittmann@rub.de).
Damit bewies auch dieses bundesweite Kolloquium der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (seit 2013 jährlich im Juni) – wie seine Pendants in Berlin (seit 1998 im November) und Freiburg/Br. (seit 2007 im März/April) – hohes Potential und Engagement zur Sicherung und Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit als Profession und Disziplin über die dazu notwendige Ergänzung von Bachelor- und Master-Studiengängen um die Promotion als dritter Qualifikationsstufe, auch an Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. So engagierten sich in diesem Jahr insgesamt und teils auch am Feiertag Fronleichnam die Professorinnen und Professoren Dres. Friederike Benthaus Apel, Benjamin Benz, Irene Gerlach, Carola Kuhlmann und Ronald Kurt (alle EFH RWL, Bochum) sowie Jochem Kotthaus (FH Dortmund), Katharina Motzke (KatHO NRW, Köln) und Hans Thiersch (Universität Tübingen) für die Förderung des akademischen Nachwuchses in der Sozialen Arbeit.
Ihre Promotionsprojekte zur Diskussion stellten neben der in interessanten und ermutigenden Doppel- und Anschlussrollen teilnehmenden Kollegin Motzke (nach einem universitären Soziologiestudium Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule in Köln studierend, nun an der Universität Bonn promoviert und an der KatHO als Professorin für Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit lehrend):

  • Nina Erdmann: „Lehrjahre. Eine rekonstruktive Studie zu den Biografien, Bildungsprozessen und Eigentheorien benachteiligter Jugendlicher in regulärer dualer Ausbildung“,
  • Laura Holtbrink: „Welchen Beitrag leistet Schulsozialarbeit zur Umsetzung von Inklusion auf schulischer Ebene?“,
  • Viktoria Hupertz: „Lebenszufriedenheit bei chronischer Krankheit im Jugendalter am Beispiel Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit)“,
  • Vera Taube: “Individual pedagogic measures abroad: an empiric contribution about the influence of the active factor ‘foreign country’ on the professional role and relationship in the work with disrooted youngsters”.

Weitere Informationen: www.dgsainfo.de.

Benjamin Benz

 

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Prof. Dr. Theresia Degener in UN Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen wiedergewählt

Prof. Dr. Theresia Degener wurde am 10. Juni im Rahmen der 7. Staatenkonferenz der UN in den Ausschuss für Rechte von Menschen mit Behinderungen (New York) wiedergewählt. „Ich freue mich über das gute Wahlergebnis und auf eine zweite Amtsperiode im UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2015-2018“, so die Juristin. „Ich gratuliere meinen Kollegen Hyung Shik Kim  (Korea) Stig Langvad (Dänemark), Damjan Tacic (Serbien) zur Wiederwahl. Auch Liang You (China), Jonas Ruskus, (Littauen), Carlos Parradoussan (Kolumbien) Coomaravel Pyaneandee (Mauritius) Danlami Umaru Basharu (Nigeria) gratuliere ich herzlich zur Neuwahl und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“. In ihrer zweiten Amtsperiode wird Prof. Degener sich besonders dem Schutz der Rechte von behinderten Frauen und behinderten Kindern widmen.

 
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Wertschöpfung durch Wertschätzung

Erstes Transfertreffen des Projekts SOL.ID – Gesunde Menschen, starke Betriebe
Am 28. Mai 2014 fand an der EFH das erste Transfertreffen des Landesmodellprojekts SOL.ID statt. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines integrierten betrieblichen Sozial- und Gesundheitsmanagements für kleine und mittlere Organisationen. Getragen wird das Projekt von der Deutschen Angestellten Akademie, der gaus gmbh, dem Verein a3-owl  und der EFH.
Während in der Vergangenheit die Bereiche der betrieblichen Sozialarbeit und des betrieblichen Gesundheitsmanagement immer getrennt gedacht und umgesetzt worden sind, werden im Rahmen von SOL.ID diese beiden Segmente strategisch und organisatorisch miteinander verbunden. Grund hierfür  ist die steigende Zahl von psychischen Erkrankungen, denen nur mit beiden Professionen gemeinsam sinnvoll begegnen werden kann.


Tagungsteilnehmende erarbeiten „Bochumer Erklärung“
Die Hybridisierung beider Leistungs- bzw. Angebotsbereiche knüpft an die Erfahrungen aus zwei Vorläuferprojekten an, an denen die EFH ebenfalls beteiligt war. Durch die Neuentwicklung entsteht nun  ein vollkommen neues Produkt, dass es kleinen und mittleren Organisationen in Zukunft ermöglicht, gezielte Maßnahmen zu Erhalt oder der Wiedererlangung der Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden effizient und kostengünstig umzusetzen. Diese Einschätzung bestätigten auch die Teilnehmenden der Transfertagung, unter anderem Vertreter des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland, der Stadtverwaltung Bocholt, der Kreispolizeidirektion Borken und Mitarbeitervertreterinnen und -vertreter der Firma Schmitz Cargobull. Als Ergebnis der Tagung wird nun, neben der weiteren Projektarbeit, in den kommenden Wochen von allen Tagungsteilnehmenden eine „Bochumer Erklärung“ zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz erarbeitet und veröffentlicht werden.

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  Dr. Kai Seiler, Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA) NRW, referierte beim Transfertreffen.
 
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Fotoausstellung „feine Handgemachte“

Mit einer Vernissage wurde jetzt die Fotoausstellung „feine Handgemachte“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt Ergebnisse eines Kunstprojekts unter Leitung von Prof. Dr. Helene Skladny. Drei Bochumerinnen haben gemeinsam mit Studierenden der EFH und Mitarbeitern des Ambulanten Jugendhilfezentrums Ost ihre Blickwinkel auf den Stadtteil Langendreer fotografisch festgehalten. Das Foto zeigt die Akteure gemeinsam mit Prof. Skladny (ganz rechts im Bild).

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Nature meets Culture
Was Saatbomben, Pflanzungen und Bebauungspläne mit Sozialer Arbeit zu tun haben…

Garten

An der EFH finden Kaffee- und Raucherpausen vorzugsweise auf Bordsteinkanten zwischen parkenden Autos, auf schmalen überfüllten Zugangswegen neben stachligem Gestrüpp oder äußerst geballt vor dem Haupteingang statt. Interessanterweise verfügt die EFH über viele Grünflächen, die allerdings niemand nutzt. Das hat Vor-und Nachteile und vor allem vielfältige Gründe… 
Studierende des Seminar „Nature meets Culture“ unter der Leitung des Landschaftsarchitekten Axel Alesiani sind diesen Fragen nachgegangen. Das Grundstück wurde auf seine Nutzung hin untersucht, analysiert, Bebauungspläne wurden studiert und vor allem vielfältige Ideen entwickelt. Ziel war es, mit kreativen, einfachen und vor allem preiswerten Interventionen die Ressourcen des Grundstücks zu nutzen und es so zu beleben. So wurden u.a. Tetrapacks zu Blumenampeln umfunktioniert und wirkungsvolle Saatbomben (mit spektakulären Rezepten aus dem Bereich des „Guerilla Gardening“) gebaut. Aus gesammelten Paletten der EFH-Druckerei entstand eine ansprechende Sitzkombination, die mittlerweile intensiv genutzt wird. Zwei Beete konnten von Unkraut befreit und mit mehrjährigen Pflanzen bestück werden. An dieser Stellen danken wir dem Blumenhaus Hase/Strötzel und der Gärtnerei Franke, die bereitwillig die Pflanzen für die EFH gespendet haben!
Ideen für einen flexiblen Kräutergarten, Sitzsäcken, Holzbühnen usw. konnten mangels Zeit und Möglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden - aber es soll eventuell im nächsten Semester weitergehen.
Bitte des aktuellen „Nature meets Culture“- Seminars: Pflegt die Beete, gießt die Blumenampeln und  entwickelt weitere kreative „grüne“ Gestaltungsideen!!!

Prof. Helene Skladny

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„Deine Kippe gehört Dir!“
GreenTeam der EFH möchte Umweltbewusstsein schärfen

GreenTeam

Mit einer außergewöhnlichen Aktion machte jetzt das GreenTeam auf den Umweltschutz auf-merksam. Unter dem Motto“ Deine Kippe gehört Dir!“ hatten die Mitglieder des GreenTeams eine Woche lang Zigarettenreste vor den Eingängen der EFH gesammelt, zusammen kamen insgesamt 6 Liter Zigarettenkippen. „Das ist ja schon eine beachtliche Menge“, meinte einer der Studierenden nachdenklich. Die Studierenden diskutierten mit den GreenTeam-Mitgliedern kontrovers über die Verantwortung jedes Einzelnen. Abschließend stellten Prof. Dr. Ursula Henke, Dr. Lena Hilkermeier und Sandra Hill (Verwaltung) den Vertreterinnen und Vertretern von STUPA, AStA und Fachbereichsrat Müllzangen zur Verfügung. Das GreenTeam verband die Übergabe mit der Bitte an Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende, die Kippen aufzusammeln und darauf zu achten, dass Zigarettenstummel nicht mehr achtlos weggeworfen werden. Weitere Anregungen nimmt das GreenTeam gern unter greenteam@efh-bochum.de entgegen.

Die EFH ist auf dem Weg zu einer nachhaltigen Hochschule. Neben bereits umgesetzten Zielen (Frauenförderung, Integration von Schwerbehinderten, etc. = soziale Nachhaltigkeit) stehen andere im Hochschulentwicklungsplan formulierte Ziele noch aus. Hierzu zählen z.B. der Materialeinsatz in der Lehre sowie die Information, Motivation und Lösungssuche aller Beteiligten bei Problemen im Bereich Umweltschutz. Das Greenteam wird in jedem Semester mit einer Aktion auf seine Aktivitäten hinweisen. Eine neue Aktion ist schon in Planung. Dem GreenTeam gehören Kanzlerin Heike Schmidtchen, Sandra Hill (Verwaltung), Stefanie Bahrfeck (Studierende), Dr. Lena Hilkermeier (wiss. Mitarbeiterin) und Prof. Dr. Ursula Henke an.

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Herzlicher Empfang für Frau Prof. Degener, Mitglied im Behindertenrechtsausschuss der VN

DegenerIm Rahmen ihres Aufenthalts in Genf als Mitglied des aktuell tagenden Ausschusses zur VN-Behindertenrechtskonvention wurde Frau Prof. Dr. Teresia Degener mit einem Empfang in der Ständigen Vertretung Genf gewürdigt. Unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter anderer Genfer Missionen sprach sie über ihre Arbeit im Ausschuss und ihre Pläne für eine zweite Amtszeit, sollte sie bei der am 10. Juni in New York anstehenden Ausschusswahl wiedergewählt werden. Zukünftig würde sie sich besonders für Frauen und Kinder mit Behinderungen einsetzen.

Frau Prof. Degener ist seit 2011 Mitglied im Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seit 2013 dessen stellvertretende Vorsitzende. Außerhalb der Sitzungswochen in Genf ist sie an der Evangelischen Fachhochschule Bochum als Professorin für Recht und Disability Studies tätig. In der Vergangenheit war sie unter Anderem langjährige Gastprofessorin an der Universität von Western Cape, Südafrika und Sachverständige für Rechte von Menschen mit Behinderungen bei der Europäischen Kommission, der Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen und des Deutschen Bundestags. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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Kooperation ermöglicht Weiterbildung „Experientelle Reittherapie“

Weiterer Baustein im Kanon tiergestützter Interventionen
Zulassungswochenende findet am 8. und 9. Mai statt

ReittherapieDie Evangelische Kirchengemeinde Bottrop bietet in ihrer Einrichtung „Arche Noah“ eine Weiterbildung in „Experientieller Reittherapie“ an. Dieses Angebot basiert auf einem Kooperationsvertrag, der zwischen der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, der Ev. Kirchengemeinde Bottrop, dem IFERT-Institut (Institut für Experientielles Reiten und Therapie) Freiburg und dem Franz Sales Haus Essen geschlossen wurde. Experientielle Reittherapie versteht sich als unterstützende und ergänzende Therapieform. Sie bewährt sich vor allem dann, wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit herkömmlichen Therapieformen nicht mehr in der Lage sind, Lösungsschritte zu erarbeiten bzw. sich im Verlauf ihres Lebens eine Therapiemüdigkeit und -resistenz entwickelt hat.
Experientielle Reittherapie ist eine Synthese aus pädagogischen, psychotherapeutischen, rehabi-litativen, soziointegrativen, heilpädagogischen und experientiellen (erlebnisorientierten) Angeboten in der Arbeit mit dem Pferd. Das Pferd wird innerhalb dieser Intervention als Medium verstanden, um den Therapieprozess zu intensivieren und im Verlauf positiv zu beeinflussen. Dabei werden vor allem die emotionalen und kommunikativen Möglichkeiten des Pferdes sowie seine körperlichen und bewegungsspezifischen Besonderheiten gezielt eingesetzt. Hauptbestandteil innerhalb der Weiter-bildung ist das Focusing als psychologische Methode, in dessen Zentrum das achtsame Wahrnehmen des körperlichen Erlebens und Erfahrens steht. Aus diesem entfalten sich unter bestimmten Bedingungen lösungsorientierte Schritte – Denkschritte und Heilungsschritte zugleich. Focusing bedeutet, der Stimme des Körpers zu folgen. Es beschreibt den Kernprozess persönlicher Veränderung.
Die Experientielle Reittherapie hat sich bei folgenden Störungsbildern in der Praxis als besonders geeignet erwiesen:

  • Angststörungen
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Bindungsstörungen
  • Emotionale Störungen
  • Depressionen
  • Impulskontrollstörungen
  • ADS & ADHS
  • Autismus/Asperger Syndrom
  • Essstörungen
  • Sensomotorische und Wahrnehmungsstörungen


Das Entscheidungs- und Zulassungswochenende findet am 8. und 9. Mai 2014 in der Einrichtung „Arche Noah“ in Bottrop statt. Die Dauer dieser Weiterbildung ist auf zwei Jahre angelegt und findet an Wochenenden statt.
Informationen über Zulassungsvoraussetzungen, Ablauf, Kosten und Terminen finden Sie unter www.arche-page.deAnsprechpartner: Susanne Kolodziejski (Arche Noah) und Michael Wendler (EFH). Mail info@arche-page.de.

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Von Raum der Stille bis Campus-Rallye: Die UniverCity-WG zu Gast an der Evangelischen Fachhochschule RWL

Die Einführungswoche für Erstsemester nahmen Miriam, Lukas und Phil aus der UniverCity-WG zum Anlass, sich genauer bei der größten evangelischen Hochschule in Deutschland umzusehen. „Unglaublich, was den Studierenden zum Studienstart an Informationen geboten wird“, berichtet Lukas Boltner begeistert. Auch vom kulturellen Angebot war er beeindruckt. Schließlich ließ Lukas es sich nicht nehmen, bei einer Haus-Rallye mit Studierenden der Fachhochschule mitzumachen. Auch Miriam und Phil hatten viel Spaß. Gemeinsam entdeckten sie den Raum der Stille, in dem Hochschul-seelsorgerin Brigitta Haberland Andachten anbietet. Hier können sich Studierende mit religiösen Fragen auseinandersetzen.
Im Gespräch mit Rektor Prof. Gerhard K. Schäfer informierte sich das Trio aus der UniverCity-WG über das Studienangebot, das EFH-Kulturprogramm und zukünftige Arbeitsbereiche der Absolventen. An der EFH studieren derzeit 2200 Studierende in Studiengängen des Sozialwesens. „Nach jedem Besuch an einer der Bochumer Hochschulen bin ich wieder davon überrascht, wie viele unter-schiedliche Studiengänge man hier wählen kann“, berichtet Miriam Koschowski. Auch die Freizeit-möglichkeiten in Bochum sowie das „Chillen“ im Bermuda-Dreieck wurden thematisiert. Das Fazit der WG-Mitglieder: „Bochum ist eine liebens- und lebenswerte Stadt mit einem interessanten Hochschulangebot!“
Über UniverCity Bochum
Die UniverCity-WG ist das aktuelle Leuchtturmprojekt der Netzwerkinitiative UniverCity Bochum. Sie steht für sieben Bochumer Hochschulen, die Stadt Bochum, Bochum Marketing, das Akademische Förderungswerk und die IHK Mittleres Ruhrgebiet. Unter der gemeinsamen Marke setzen sich die Netzwerkpartner für die weitere Profilierung Bochums als Wissenschaftshochburg im Ruhrgebiet ein. Weitere Informationen unter www.univercity-bochum.de

Besuch Univercity WG

Hatten gemeinsam mit den Tutorinnen viel Spaß bei der Campus-Rallye in der Einführungswoche: die Mitglieder der UniverCity-WG: (v.l.n.r.) Isabell Sierra, Anne Mattiosen (beide Tutorinnen), Jan Wildschütz, Lukas Boltner, Miriam Koschowski (WG-Mitglieder) und Greta Fentner (Tutorin).

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Erfolgreicher Abschluss des Masterstudiengangs „Personzentrierte Beratung“

Im März 2011 startete eine erste Gruppe von 16 Studierenden mit dem Weiterbildenden Studiengang Personzentrierte Beratung/Counselling (Master of Arts). Ende November 2013 haben 15 von ihnen den Studiengang mit Master-Arbeiten und Prüfungen erfolgreich abgeschlossen – ein guter Ansporn für die zweite und dritte Kohorte, die seit drei bzw. einem Semester ebenfalls diesen Studiengang belegt haben.
Der Studiengang Personzentrierte Beratung wird als berufsbegleitendes Studium gemeinsam von der Evangelischen Fachhochschule in Bochum und der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG) in Köln angeboten. Er ist offen für alle Interessierten, die ein Hochschulstudium abgeschlossen haben und in ihrem beruflichen Handlungsbereich beratend tätig sind oder werden sollen.
In fünf Semestern werden die Studierenden auf der Grundlage der humanistischen Psychologie und des personzentrierten Ansatzes wissenschaftlich und praktisch für die Beratung in unterschiedlichen professionellen Handlungsfeldern qualifiziert. Das Studium umfasst neben Präsenzveranstaltungen an Wochenenden auch kollegiale Supervisionsgruppen, Einzel- und Lehrberatung.
Die nächste Studierendengruppe soll im Wintersemester 2014/15 mit dem Studium beginnen. Interessentinnen und Interessenten können sich wenden an:

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Auf der Suche nach Themen für die Bachelor-/ Masterarbeit?
Im Projekt „Netzwerkorientierte Konzepte betrieblicher Familienpolitik im Bereich der Pflege“ sind Themen zu vergeben.

Die EFH R-W-L hat die Bewilligung für ein Forschungsprojekt in der Förderlinie  SILQUA (Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter) erhalten. Die Projektleitung wird bei Prof. Dr. Irene Gerlach liegen.
Im Zentrum des Projektes wird –in Kooperation mit der Stadt Bochum- der Aufbau eines Netzwerkes betrieblicher Unterstützung im Bereich der Angehörigenpflege stehen. Unternehmen und andere Arbeitgeber sind in den letzten Jahren zu wichtigen Impulsgebern in der Familienpolitik geworden und ermöglichen vielfach durch ihre Programme einer familienbewussten Personalpolitik die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Im Focus stand dabei lange schwerpunktmäßig die Kinderbetreuungsaufgabe. Immer deutlicher wird aber auch die wachsende Bedeutung der Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbsarbeit.
In dem ab Juni 2013 laufenden Projekt „Netzwerkorientierte Konzepte betrieblicher Familienpolitik im Bereich der Pflege“ sind auch Qualifizierungsarbeiten zu vergeben. Wer Interesse an der Bearbeitung eines der folgenden Themen hat, möge sich gerne bei mir (i.gerlach@efh-bochum.de) melden und einen Gesprächstermin mit mir ausmachen. Gerne können Sie mir auch weitere Themenvorschläge machen.

Weiter Informationen finden Sie im Bereich:
Forschung und Transfer, Unterpunkt: Forschungsprojekt in der Förderlinie SILQUA -> LINK

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Es gibt noch freie Plätze in folgende Weiterbildungen:

  • Psychosoziale Beratung und Gesprächsführung
  • Systemische Beratung und Therapie Modul I

Weiter Informationen finden Sie im Bereich:
Institut für Fort und Weiterbildung

Aktualisiert am: 27 Oktober, 2014

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